+++ Unangemeldete Spontankundgebung nach Angriff auf Antifa +++ ca. 150 Personen auf dem Holzmarkt +++
Als Reaktion auf den Mordversuch in der Nacht vom 20. Juni an einen Antifaschisten in Göttingen, haben wir zu einer spontanen Kundgebung auf dem Tübinger Holzmarkt aufgerufen.
In der Rede des OTFR wurde klar gemacht, dass wir solidarisch hinter dem angegriffenen Genossen stehen, und aufzeigt, dass wir uns auf den Staat und die Bullen im Kampf gegen Rechts nicht verlassen können. Des weiteren haben wir die Rechtsentwicklung in der gesamten BRD thematisiert, denn rechte Gewalt entsteht nicht aus dem nichts, sondern wird von reaktionärer Politik vorangetrieben.
In einer weiteren Rede hat die Antifaschistische Aktion Tübingen dazu aufgerufen, aktiv zu werden, sich zu organisieren, den Kampf gegen den Faschismus nicht abreißen zu lassen.
Anschießend zog die Kundgebung als Spontandemo lautstark mit Pyrotechnik durch die Tübinger Innenstadt gezogen. Scheinbar wurden aus einer Pyrowolke Flyer auf dem Boden der Fußgängerzone verteilt, auf denen lokale Nazis abgebildet waren. So konnten wir auf den Flyern die Gesichter und Organisationen von Arthur Hammerschmidt und Nick Mauser lesen (AfD und III. Weg). Auch umstehende Passant:innen sahen sich die Flyer interessiert an.
Im Anschluss an die Sponti haben wir ein Soli-Bild für den Genossen gemacht, dass wir mit Wünschen zu einer schnellen Genesung nach Göttingen schicken!
Die antifaschistische Bewegung in Tübingen hat heute klar gemacht:
Wir stehen zusammen! Antifa selber machen!









