[Kundgebung & Fest] 8. Mai – Tag der Befreiung: Ein Tag zum Feiern, ein Tag zum Kämpfen!

„Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“- Das schworen vor 81 Jahren die Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald, nachdem sie sich selbst befreiten. Am 8. Mai feiern wir das Ende des zweiten Weltkriegs und den Sieg über den Faschismus in Europa. Wir danken den Befreiern und gedenken der unzähligen Opfer des NS-Faschismus.

Nie wieder“ war gestern?

Heute, rund 81 Jahre später, steckt der Kapitalismus erneut in einer tiefen Krise. Die internationale Konkurrenz nimmt rapide zu. Das Ergebnis: um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, bauen die Herrschenden auf Krieg, und um das zu finanzieren wird bei Bildung, Gesundheit und Sozialem gekürzt.

Aber Krieg beginnt nicht erst an der Front – er wird im Inneren vorbereitet: Dazu gehört die offensive Bundeswehr-Präsenz in allen Bereichen des Lebens, die Umwandlung von ziviler zu militärischer Produktion und die Zwangsrekrutierung der Jugend für den Kriegsdienst. Protest dagegen soll verhindert werden, also braucht es einen autoritären Staat, der Kritik am aktuellen Kriegskurs bestraft. Das haben wir zuletzt bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht oder bei Demos für Solidarität mit Palästina am eigenen Leib gemerkt. Dies treibt die Rechtsentwicklung immer weiter, AfD und Regierungspolitik ergänzen sich gegenseitig.

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Als Antifas auf zum 1. Mai 2026: Als Klasse streiken, für Frieden und ein gutes Leben für alle!

Krieg und Krise auf unserem Rücken? Nein!

+++ Treffpunkt: Vor der Post-Apotheke (Nähe Karlstraße) um 10:15 Uhr am 1. Mai 2025 +++

Dank der Haushaltskürzungen müssen wir uns morgens in überfüllte Busse quetschen. Wir schuften neun Tage am Stück im Schichtdienst. Die bezahlte Nachtschichtpause gibt es nicht mehr und zehntausende Arbeitsplätze werden abgebaut und unsere Kolleg:innen entlassen.

Außerdem bleibt am Ende des Monats immer weniger Geld übrig für Essen und Freizeit – wenn überhaupt was übrig bleibt.
Gleichzeitig steckt die Regierung hunderte Milliarden Euro in die Aufrüstung. Hier in Tübingen zum Beispiel in Drohnenforschung an der Uni. Junge Leute sollen zum Wehrdienst verpflichtet werden, damit sie in Zukunft als Kanonenfutter in den Kriegen der Reichen verheizt werden können. Die Wirtschaft wird zur Rüstungsmaschine umgebaut. Das Vermögen der Milliardäre steigt in neue Rekordhöhen. „Als Antifas auf zum 1. Mai 2026: Als Klasse streiken, für Frieden und ein gutes Leben für alle!“ weiterlesen

Am 04. Juli auf nach Erfurt – Gegen den Bundesparteitag der AfD!

SAVE THE DATE!

Am 4. Juli ist es wieder soweit: Es wird in Erfurt  Massenproteste gegen die AfD geben, an denen sich zehntausende Antifaschist:innen aus der ganzen Bundesrepublik beteiligen werden.  Auch aus Tübingen wollen wir uns an den Aktionen gegen den AfD-Parteitag dort beteiligen. Wir wollen in Zeiten von kapitalistischer Krise und Rechtsruck mit Genoss:innen aus verschiedenen Städten und Regionen auf die Straße gehen, Erfahrungen sammeln und zum Aufbau einer kämpferischen Antifa-Bewegung beitragen. „Am 04. Juli auf nach Erfurt – Gegen den Bundesparteitag der AfD!“ weiterlesen

19. März // Autoritäre Zeitenwende in Deutschland. Eine Zwischenbilanz aus revolutionärer Perspektive

Autoritäre Zeitenwende. Eine Zwischenbilanz aus revolutionärer Perspektive.

Eine Veranstaltung von Perspektive Kommunismus & Antifaschistische Aktion Tübingen.  19.03.2026 – Linkes Zentrum Trude Lutz – Nauklerstraße 50, 72074 Tübingen

»Es herrscht großes Chaos unter dem Himmel.«

Der Kapitalismus befindet sich in einer der tiefgreifendsten Krisen, die auch vor Deutschland keinen Halt macht. Der „Exportweltmeister“ ist Geschichte. Das BRD-Kapital ist im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten, gleichzeitig sind die etablierten bürgerlichen Parteien immer weniger in der Lage die gesellschaftlichen Widersprüche zu befrieden.

Die Folge: Es gärt gewaltig. Die Jahre der relativen Stabilität werden von einer Phase abgelöst, in der sich die Ereignisse förmlich überschlagen. In Deutschland, aber auch weltweit. „19. März // Autoritäre Zeitenwende in Deutschland. Eine Zwischenbilanz aus revolutionärer Perspektive“ weiterlesen

12. März // Podiumsdiskussion: AfD-Verbot – Notwendigkeit oder Sackgasse?

Wann? Do, 12. März um 18 Uhr
Wo? im Linken Zentrum Trude Lutz (Nauklerstraße 50 in Tübingen)

Notwendigkeit, Möglichkeiten, Wirksamkeit und Risiken eines AfD-Verbots werden innerhalb der antifaschistischen Bewegung kontrovers diskutiert. Antifaschistinnen auf dem Podium werden bei der Veranstaltung darüber sprechen, ob und wie das Eintreten für ein AfD-Verbot eine erfolgversprechende und wirkungsvolle Strategie im Kampf gegen Rechts ist und zur für die Weiterentwicklung antifaschistischer Bündnisse und gemeinsamer Aktionen beitragen kann. „12. März // Podiumsdiskussion: AfD-Verbot – Notwendigkeit oder Sackgasse?“ weiterlesen