+++Zugtreffpunkt Tübingen: Samstag, 17. April | 15:55 Uhr | Vor dem Tübinger HBF+++
Das Bündnis „Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts Reutlingen und Tübingen“ ruft zur Kundgebung am 17. April um 16:30 Uhr an der Marienkirche in Reutlingen auf, um unter dem Motto „Gegen rechte Krisenlösungen – für eine gerechte Krisenfinanzierung“ zu demonstrieren.
Ein Jahr nach Beginn der Pandemie können wir feststellen, dass die Arbeitnehmer*innen in dieser Krise die Hauptlast tragen, während die Reichen und Großfirmen profitieren und hohe Gewinne erzielen.
Während Menschen in die Arbeitslosigkeit abstürzen, von Kurzarbeiter*innengeld leben müssen und schlussendlich eine ordentliche Impfstrategie die einzige wirkliche Pandemiebekämpfung darstellt, kommen in Reutlingen die Impfgegner*innen zusammen. Unter dem Banner „Eltern stehen auf“ versammelt sich in Reutlingen jeden Samstag die größte Impfgegnerdemo der Region. Teilnehmer*innen dieser Demos interagieren öffentlich mit Gruppierungen, in denen rechtes bis faschistisches Gedankengut vorherrscht. Diese Gruppierungen sind auf diesen Demos nicht nur geduldeter, sondern akzeptierter und oft tonangebender Teil der vermeintlich bürgerlich geprägten Lichterspaziergänge. Die inhaltliche Nähe zu reaktionärem Gedankengut rechter und faschistischer Gruppen wird unter dem Vorwand der Grundrechteverteidigung verschleiert.
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Im Folgenden dokumentieren wir die Auswertung der Soli-Demo vom 20. März in Stuttgart. Veröffentlicht von 8 Antifa-Gruppen aus dem Süden, u.a. von der
+++ UPDATE – Neuer Treffpunkt: Wir treffen uns schon um 9:50 am Tübinger HBF! Bringt eure Fahrräder mit +++
Am Samstag haben wir uns an der überregionalen Solidaritäts-Demo in Stuttgart beteiligt. Mit bis zu 1000 Antifas aus der ganzen BRD haben wir uns geschlossen und entschlossen die Straßen genommen, um lautstark klar zu machen, dass wir auf Repression mit unser stärksten Waffe reagieren: der spektrenübergreifenden Solidarität!
Zum Tag der politischen Gefangenen hat am 18. März dieses Jahr auch in Tübingen eine Kundgebung vor dem Tübinger Knast mit anschließender Demonstration durch die Stadt stattgefunden. Außlöser dafür, dass dieses Jahr – im Gegensatz zu den Jahren zuvor – eine Aktion am 18. März in Tübingen stattgefunden hat war, dass der Antifaschist Dy seit Anfang Februar in Tübingen im Gefängnis saß. Zynischerweiße genau am Tag der politischen Gefangenen wurde er jedoch morgens wieder nach Stammheim zurück verlegt. Da wir dennoch auch in Tübingen unsere Solidarität mit den momentan von Repression betroffenen Antifaschist*innen zum Ausdruck bringen wollten, waren wir trotzdem auf der Straße.