Um auf die Situation der Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen aufmerksam zu machen, haben wir in Dörfern um Tübingen, an Orten, an denen sich trotz Corona Virus Menschen aufhalten, Plakate und Transparente aufgehängt. Daraus ist ein Video entstanden! Aber auch in Tübingen selbst wurde Stellung bezogen, ein kurzes Video und ein Bild findet ihr unten.
Vor wenigen Tagen haben wir einen kurzen Text geschrieben, der die Situation näher beleuchtet: In Moria und in anderen Lagern ist jeden Tag eine „Großveranstaltung“! – Grenzen auf!
Nieder mit der Festung Europa!

Die letzten Wochen waren turbulent und bestimmt vom Corona-Virus, dass sich immer weiter ausbreitet. Unser Gesundheitssystem, bei dem an allen Ecken und Kanten gespart wurde, ist nicht vorbereitet auf eine solche Krankheitswelle. Maßnahmen, wie „social distancing“ und alles andere, was helfen soll, den Virus einzudämmen, sind notwendig, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Um das gemeinsam zu überstehen, haben sich überall, auch in Baden-Württemberg, linke Nachbarschaftshilfen gegründet. Doch, wenn man auf die homepages von bspw. der faschistischen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ oder „Die Rechte“ schaut, sieht man, dass die Faschos ebenfalls versuchen Nachbarschaftshilfen aufzubauen, um die Ausbreitung der Pandemie für ihre Zwecke zu missbrauchen, so auch in Reutlingen und Umgebung. Wir haben uns deshalb eine Corona-verträgliche Methode überlegt, um die Faschos wenigsten ein bisschen zu nerven, indem wir ihr Postfach spammen wollen. (Eine kurze Anleitung findet ihr unten)
In Moria und in anderen Lagern ist jeden Tag eine „Großveranstaltung“! – Grenzen auf!
Grenzen auf – Leben retten!
Tübingen goes Offenburg! – Gemeinsame Busanreise zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag im badischen Offenburg!