Anscheinend haben die „Querdenker“ nichts aus dem letzten Versuch in Tübingen eine Demonstration zu machen gelernt und wollen diesen Samstag eine Kundgebung auf dem Tübinger Marktplatz veranstalten.
Wir treffen uns für die Gegenproteste am Samstag, den 10.04. um 17:00 am Haagtor um die Kundgebung der „Querdenker“ zu stören und ihnen jegliche Wahrnehmbarkeit nach Außen zu nehmen.
Nachdem die „Querdenker“ letzten Monat unter dem Label des Elternnetzwerk BaWü aufgetreten sind, ist die Kundgebung diesmal – wahrscheinlich motiviert durch die Ereignisse letztes Wochenende in Stuttgart – wieder als Veranstaltung von „Querdenken“ gelabelt.
Machen wir den Corona-Leugnern also wieder klar, dass es für sie in Tübingen keinen Platz gibt!
Denn Wie sich in Reutlingen und anderen Städten seit langem immer wieder zeigt, sind offen auftretende Faschisten fester Bestandteil der „Querdenken“ Bewegung. In Kombination mit einem unsolidarischen, chauvinistischen und nach unten tretenden Verhalten Grund genug für uns diesen entschlossen entgegenzutreten und sie in die Schranken zu verweisen.

Im Folgenden dokumentieren wir die Auswertung der Soli-Demo vom 20. März in Stuttgart. Veröffentlicht von 8 Antifa-Gruppen aus dem Süden, u.a. von der
+++ UPDATE – Neuer Treffpunkt: Wir treffen uns schon um 9:50 am Tübinger HBF! Bringt eure Fahrräder mit +++
Am Samstag haben wir uns an der überregionalen Solidaritäts-Demo in Stuttgart beteiligt. Mit bis zu 1000 Antifas aus der ganzen BRD haben wir uns geschlossen und entschlossen die Straßen genommen, um lautstark klar zu machen, dass wir auf Repression mit unser stärksten Waffe reagieren: der spektrenübergreifenden Solidarität!
Zum Tag der politischen Gefangenen hat am 18. März dieses Jahr auch in Tübingen eine Kundgebung vor dem Tübinger Knast mit anschließender Demonstration durch die Stadt stattgefunden. Außlöser dafür, dass dieses Jahr – im Gegensatz zu den Jahren zuvor – eine Aktion am 18. März in Tübingen stattgefunden hat war, dass der Antifaschist Dy seit Anfang Februar in Tübingen im Gefängnis saß. Zynischerweiße genau am Tag der politischen Gefangenen wurde er jedoch morgens wieder nach Stammheim zurück verlegt. Da wir dennoch auch in Tübingen unsere Solidarität mit den momentan von Repression betroffenen Antifaschist*innen zum Ausdruck bringen wollten, waren wir trotzdem auf der Straße.