In der Nacht auf Samstag wurde in der Tübinger Innenstadt am Aufgang zum Österberg ein Transparent angebracht, das auf die bevorstehenden Prozesse im Zusammenhang mit dem Verbot von linksunten.indymedia.org aufmerksam macht und sich mit den BetreiberInnen der Plattform im Rahmen des bundesweiten Solidaritätstages am 25.01. solidarisiert.
Am 29.01. wird vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Klage gegen das konstruierte Vereinsverbot von linksunten verhandelt .
Für die radikale Linke in Deutschland und teilweise auch darüber hinaus war linksunten eine der zentralsten, wenn nicht gar die wichtigste Informations- und Vernetzungsplattform, die im Internet existierte. Keine andere Plattform schaffte es, derart viele Spektren und Bewegungen zu vereinen, die sich aktiv daran beteiligten, linksradikale Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und (journalistische) Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Informationen über Fascho-Strukturen, Outings, Aufrufe und Ankündigungen für Veranstaltungen, Berichte über Demos, politische Analysen, Bekennerschreiben oder geleakte Infos waren alles wichtige Inhalte, die auf linksunten zu finden waren.

Als Teil des
Im Januar und Februar stehen mehere Antifaschist*innen aus Baden-Württemberg vor Gericht! Diese Prozesse werden solidarisch begleitet und beobachtet.
+++ Bis jetzt ist nicht klar wann und wo die Veranstaltung genau statt findet wird, also ceckt regelmäßig unsere Ankündigungen und haltet euch auf dem Laufenden +++