Um unser Informationsmaterial aufzustocken haben wir in den vergangenen Wochen eine kurze Broschüre über die AfD geschrieben! Schwerpunkt ist in dieser vor allem auch die AfD in der Region Tübingen. Näher beleuchtet werden deshalb die Kreisverbände Tübingen, Reutlingen, Böblingen und Zollernalb, sowie deren wichtigste VertreterInnen. Neben den lokalen Kreisverbänden soll es auch um die Ideologie und den Klassencharakter der AfD gehen.
Momentan könnt ihr euch die kurze Broschüre hier erstmal als PDF downloaden. In Kürze bekommt ihr sie dann auch gedruckt bei unserem offenen Treffen, bei unseren Infoständen und Aktionen.
Hier findet ihr das PDF zum Download: AfD_Broschuere „Kurzbroschüre: Die AfD ist keine Alternative! – Antifaschistisch aktiv werden gegen den Rechtsruck!“ weiterlesen

Mit dem absurden Titel „Aus dem Linksstaat wieder einen Rechtsstaat machen“ hat die AfD am Mittwoch einen Vortrag im Reutlinger Spitalhof veranstaltet. Referent war mit Martin Renner ein Gründungsmitglied und Anhänger des faschistischen „Flügels“ der AfD. Obwohl der Vortrag mit zwei Tagen Vorlauf sehr kurzfristig angekündigt wurde, organisierten ROSA, die Zelle und das OTFR spontanen Protest gegen die rechten Hetzer, die es sich mal wieder im Spitalhof gemütlich machen wollten. Nach einer kurzen Gegenkundgebung beteiligten sich zeitweise über 70 Menschen an den direkten Protesten am Vordereingang des Spitalhofs. Den c.a. 25 teilnehmenden AfDlern war es nur über den Hintereingang, oder mit großzügiger Unterstützung der Polizei am Vordereingang möglich, zu ihrer eigenen Veranstaltung zu gelangen. Im Anschluss an die direkten Proteste haben wir unseren selbstbestimmten Protest noch mit einer spontanen Demonstration durch die Reutlinger Innenstadt auf die Straße getragen und klar gemacht, dass auch in Reutlingen kein Platz für die rassistische Hetze der AfD ist.
Heute fand bereits zum zweiten Mal eine Kundgebung der Tübinger Initiative „Querdenken 7071“ im Anlagenpark statt. Trotz gutem Wetter und längerer Ankündigung als vergangenen Samstag ist die Anzahl der KundgebungsteilnehmerInnen im Vergleich zur letzten Kundgebung nicht wesentlich gestiegen, so nahmen maximal 150 Menschen teil. Im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen in anderen Städten, wie in Reutlingen oder Stuttgart, wurde von der Bühne nicht rassistisch gehetzt, vielmehr dominierten diffuse und esoterische Beiträge die Kundgebung.