Am Samstag haben wir gemeinsam mit verschiedenen Tübinger Gruppen eine Kundgebung mit anschließender Demonstration unter dem Motto „Moria ist nicht vergessen! Evakuiert alle Camps!“ organisiert.
Während der gesamten Veranstaltung, an der rund 300 Menschen teilnahmen, wurde stets auf Hygienevorschriften, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geachtet.
Seit es durch den Brand im Camp Moria im September 2020 kurzzeitig viel mediale Aufmerksamkeit und Proteste gegen die menschenunwürdigen Zustände in den Lagern gab, wurde dieses Thema wieder aus der Öffentlichkeit verdrängt.
Aber die Zustände verschlechtern sich von Tag zu Tag drastisch, die Menschen sind der staatlichen Gewalt, Umwelteinflüssen und Corona schutzlos ausgeliefert. „[TÜ] Nachbericht zur Kundgebung und Demonstration am Samstag in Solidarität mit den Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen“ weiterlesen

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Wir beteiligen uns am Samstag, 05.12. an der Demonstration in Solidarität mit den Geflüchteten in Moria. Gemeinsam fordern wir die sofortige Evakuierung der Camps in Griechenland, in denen Geflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen.
Vergangenen Samstag veranstalteten die rechtsoffenen Verschwörungsideologen rund um Querdenken in Rottenburg a.N. ein sogenanntes „Friedensfest“. Aus Tübingen haben wir uns an dem Gegenprotest vor Ort beteiligt.
Vergangenen Montag, 16. November fand eine Veranstaltung der „Corona-Info-Tour“ auf dem Tübinger Festplatz statt. Obwohl diese um 11 Uhr begann, kamen zwischen 300 und 400 BesucherInnen, um die beiden „Stars“ Samuel Eckert und Bodo Schiffmann zu sehen und ihnen zu zu hören. Die TeilnehmerInnen, die sogar aus Calw, Rottweil und Stuttgart angereist waren, schienen kein Problem mit Schiffmann zu haben, der sich in der Vergangenheit positiv auf die AfD bezog, und durch NS-Relativierungen auffiel. Er verglich bspw. am Montag in Tübingen das neue Infketionsschutzgesetz mit dem Aussetzen der Grundrechte durch die NSDAP 1933.