Gemeinsam mit rund 150 Antifaschist*innen haben wir heute klar gemacht, dass Rechte in Tübingen nicht laufen. Heute Nachmittag versammelten sich knapp 40 Corona Leugner, die von einem, für Tübinger Verhältnisse großen Aufgebot an Cops geschützt wurden, um in Tübingen zu demonstrieren.
Unter dem Label „Elternnetzerk BaWü“ versammelten sich die, bereits von früheren „Querdenken“ Demonstrationen bekannten Gesichter, auf der Neckarinsel. Wie sich in Reutlingen und anderen Städten seit langem immer wieder zeigt, sind offen auftretende Faschisten fester Bestandteil der „Querdenken“ Bewegung. In Kombination mit einem unsolidarischen, chauvinistischen und nach unten tretenden Verhalten Grund genug für uns diesen Aufmarsch zu verhindern. Die „Querdenken“ Bewegung ist eine rechte und rechtsoffene Reaktion auf die momentane kapitalistische Krise. Als solche müssen wir sie begreifen und ihr als Antifaschist*innen entgegentreten, wie es im Rahmen der antifascist action! Kampagne in den vergangenen Wochen bereits vielerorts passiert ist.


Kritischer Nachbericht zur Gedenkkundgebung mit anschließender Silent Demo am 19. Februar in Tübingen
+++UPDATE: „Eltern stehen auf BW“ haben den Ort ihrer Kundgebung (Demostart) geändert. Sie treffen sich nun auf der Neckarinsel. Das heißt für unseren direkten Gegenprotest, dass wir uns am Freitag(12.03) pünktlich(!) um 16:45 vor dem Neckarmüller (Beginn Gartenstr. bei der Neckarbrücke) treffen.