[TÜ] „Querdenken“ auf dem Marktplatz abgeschirmt

Gestern waren wir wieder mit ca. 25 Antifaschist*innen auf dem Marktplatz und haben dem Tübinger Querdenken-Ableger bei seiner sog. Mahnwache gestört und klar gemacht, dass rechtsoffene Verschwörungsideolog*innen nirgendwo etwas verloren haben.
Mit Flyern wurden auch viele Pasant*innen darauf aufmerksam gemacht, dass die Corona-Leugner*innen hier zwei mal wöchentlich versuchen, ihr wirres und auf Verschwörungserzählungen basiertes Geschwurbel zu verbreiten. Es wurde deutlich gemacht, dass es immer ein Widerspruch ist, Freiheitsrechte verteidigen zu wollen und mit Rechten und Rechtsoffenen auf die Straße zu gehen.

Sich wehren heißt: linke Antworten auf die Krise zu entwickeln, sich solidarisch zu verhalten. Und nicht, Rechten Raum zu geben für ihre Hetze und durch unvorsichtiges Verhalten Menschenleben zu gefährden!

Dass es wieder nur knapp 15 Querdenker*innen waren zeigt deutlich, wie wichtig unser kontinuierlicher antifaschistischer Protest der letzten Wochen war.
Wir kommen wieder!

Freiheitsrechte verteidigen = klare Kante gegen rechts!

[Online] Nächstes Treffen am 14.12. findet um 19:30 online statt!

Unser monatliches Treffen findet aufgrund der erhöhten Corona Infektionszahlen in Tübingen im Dezember leider nur virtuell (und diesesmal um 19:30!) statt. Für die Zugangsdaten könnt ihr uns eine Mail an: otfr@mtmedia.org schicken. Trotz der sich wieder verschärfenen Dynamik der Pandemie werden wir nicht in einen politischen „Winterschlaf“ fallen, sondern weiterhin aktiv bleiben. Denn Rechte organisieren sich weiterhin und finden in Zeiten der kapitalistischen Krise vermehrt zulauf, wie auch die „Querdenken“ Bewegung anschaulich zeigt. Lasst uns deshalb gemeinsam darüber diskutieren, wie wir in nächster Zeit antifaschistisch aktiv bleiben und das dann in die Praxis umsetzen!

Anfifaschismus ist und bleibt notwendig!

[Webinar] Die koloniale Kontinuität von Klimapolitik und Umweltrassismus

Was haben Rassismus und Klima miteinander zu tun? Warum sind koloniale Kontinuitäten entscheidend für Klima- und Umweltpolitk? Wie könnte man Klima- und Umweltaktivismus decolonisieren? Gemeinsam mit Fridays for Future Tübingen veranstalten wir am 17.12. um 19.30 Uhr ein Webinar zu diesem Thema. Der Referent Mihir Sharma ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Forschungsgruppe Anthropologie globaler Ungleichheiten. Er ist auch Mitglied des Kollektivs Black Earth in Berlin. Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte bei FFF an: fridaysforfuture.tuebingen@posteo.de

Antirassismus und Klimagerechtigkeit gehen Hand in Hand!

Climate Justice now!